Die Deuter Bike Family hat Zuwachs bekommen: Jakob Breitwieser

Früh übt sich: Jakob zimmerte sich die ersten Schanzen selbst

Angefangen hat alles mit einem Puky. Heute düst Jakob Breitwieser die Trails herunter, springt über Felsen oder jongliert auf einem Reifen. Am liebsten ist er in den Westalpen oder auf den Hometrails rund um Freiburg unterwegs. Hauptberuflich arbeitet Jakob als Lehrer und trainiert nebenher die Jugend vom Mountainbike Freiburg e.V. Seit diesem Jahr gehört auch der 27-Jährige zur Deuter Bike Family.

Du kommst gebürtig aus Lindau. Wie bist du zum Biken gekommen?

Mein Vater hat mich Mitte der 90er mit auf die Eurobike genommen und seit dem Zeitpunkt war es um mich geschehen. Zudem ist meine ganze Familie eh berg- und radsportaffin, insofern lag es quasi auf der Hand. Angefangen habe ich dann bei uns im Garten mit selbstgezimmerten Schanzen. Mit dem Alter ist dann auch der Bewegungsradius gestiegen. Zum Glück liegt Lindau geographisch gesehen sehr gut. So kam ich mit dem Lindauer Hausberg schnell in Kontakt.

Wenn du dich mit drei Worten beschreiben müsstest, welche wären das?

Bewegung, Natur, Freude.

(c) Daniel Eiermann

Lieber Pizza oder Schokolade?

Pizza!

…Berge oder Meer?

Berge, auch wenn ich als gebürtiger Lindauer nichts gegen See, Meer und Wasser habe. Im Idealfall fährt man vom Berg hinunter zum Wasser.

Was fasziniert dich am Radeln am meisten?

Gute Frage. Ich glaube im Endeffekt, dass der Radsport aus so vielen Faktoren besteht und diese im Zusammenspiel das große Ganze bilden. Fahrtechnik, Kraft, Ausdauer, der Weg, Natur, Freunde, das Rad… Mountainbiken ist ein so vielschichtiger Sport und für mich liegt genau darin die Essenz. Andererseits ist es auch sehr simpel und außer etwas Platz und dem Rad brauchst du nichts, um enormen Spaß haben zu können. Zudem gibt es so viele verschiedene Formen des Radelns. Egal, ob man nur schnell von A nach B muss, oder ob man sein Hightech-Rad über irgendwelche Down Hill Strecken jagt – für alles gibt es einen Einsatzbereich und alles kann einem so viel Freude bereiten.

Mit dem ein oder anderen Sturz muss man bei wilden Abfahrten schon rechnen. Was war bisher deine schmerzhafteste Erfahrung?

Bisher hatte ich immer ziemlich Glück und habe mich noch nie richtig schwer verletzt. Auf La Palma bin ich mal einen Abhang hinuntergefallen, das war recht gruselig. Besonders für meine Kollegen. Abgesehen von ein paar angerissenen Bändern ist aber nichts passiert. Ich glaube, wenn man lernt, sich und sein Können möglichst gut einzuschätzen, kann man das Risiko zumindest reduzieren, auch wenn es natürlich ab und zu kracht.

Was war bisher deine schönste Erfahrung?

Puh, da gab es schon sehr viele. Unschlagbar sind aber die Gipfel, die man mit dem Rad macht. Stundenlang sein Rad hochschleppen, oben dann Käsebrot essen und nichts tun als hinunter zu schauen und sich des Lebens erfreuen. Immer wieder genial.

(c) Daniel Eiermann

Wohin würdest du zum Biken als nächstes gerne reisen?

In die Westalpen. Dort gibt es noch so viele Trails und Gipfel, die auf mich warten.

Welcher Rucksack begleitet dich auf deinen Mountainbike-Touren?

Der Attack Enduro 16. Platz genug für alles was ich brauche und gleichzeitig ein sehr guter Rückenprotektor. Dieser ist mir sehr wichtig.

Warum engagierst du dich der Deuter Bike Family?

Früher hatte mein Vater beim Wandern immer seinen Deuter-Rucksack dabei. Insofern verbinde ich die Marke immer mit meinen schönsten Kindheitserlebnissen. Da dieser Rucksack immer noch existiert und im Einsatz ist, zeugt das in meinen Augen von Qualität der Deuter-Produkte. Für mich ein entscheidender Aspekt in unserer heutigen Wegwerf-Gesellschaft. Insofern kann ich mich voll und ganz mit den Werten und der Firmenphilosophie identifizieren. Zudem sind wir ja beide bayerische Schwaben 😉

Was darf auf einer Tagestour auf keinen Fall im Rucksack fehlen?

Mein Leatherman, Regenjacke und ganz wichtig: Notfall-Müsliriegel.

Mit welchem Satz würdest du junge Leute zum Mountainbiken begeistern?

„Hier schau mal, damit kann man auf dem Hinterrad fahren.“

Danke Jakob, und herzlich willkommen in der Deuter Bike Family!