Was kann ich für die Umwelt tun? Liste für mehr Nachhaltigkeit

Dass sich unsere Umwelt stark verändert und der Klimawandel in großen Schritten voran schreitet, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Daher ist es umso wichtiger, dass wir umweltbewusst und nachhaltig handeln: im Alltag, auf Reisen und auf politischer Instanz.

Toll, dass du dich für die Umwelt einsetzen möchtest und nachhaltiger leben willst! Energie und Ressourcen sparen, Müll vermeiden, CO2-Emissionen senken – aber wo anfangen? Was kann ich für die Umwelt tun? In dieser Liste haben wir ein paar Ideen und Tipps für dich zusammengetragen, mit denen du deinen Alltag ganz einfach umweltfreundlicher gestalten kannst.

Was kann ich für die Umwelt tun? Liste zum Speichern & Abhaken

Tipp: Spare dir das Ausdrucken und mache mit deinem Smartphone einen Screenshot. So hast du die Liste immer dabei, kannst Punkte abhaken und nochmal nachschauen.

Umweltbewusstes Leben – Tipp #1: nachhaltiger Wocheneinkauf

Deine Kaufkraft entscheidet! Der erste Punkt unserer Liste „Was kann ich für die Umwelt tun?“ betrifft darum den Einkauf von Lebensmitteln. Dabei sind regionale Produkte die erste Wahl – möglichst mit Bio-Siegel. Damit vermeidest du lange Transportwege, den Einsatz von Chemikalien, unterstützt die Händler und Bauern in deiner Umgebung und kaufst ganz automatisch auch saisonal ein. Denn Erdbeeren im Januar sind nicht nur meist geschmacklich eine Enttäuschung, sondern kommen aus Asien, Afrika oder Südamerika den langen Weg zu dir – meistens sogar mit dem Flugzeug. Verzichte beim Einkaufen, wenn möglich, auf Plastiktüten und Verpackungen aus Plastik, die sofort auf dem Müll landen. Nimm einfach einen Stoffbeutel oder Tupperdosen und große Einmachgläser mit zum Einkaufen.

Mit einer Einkaufsliste vermeidest du, wahllos oder zu viel zu kaufen und die Lebensmittel nicht rechtzeitig aufbrauchen zu können, bevor sie schlecht werden. Übrigens: Viele Lebensmittel sind auch lange über das Mindesthaltbarkeitsdatum noch gut. Sehen, Riechen, Schmecken: Lebensmittel sollten erst auf dem Müll landen, wenn sie wirklich verdorben sind. Fisch, Fleisch und verarbeitete Produkte mit rohem Ei sind die Ausnahme, hier gilt ein Verbrauchsdatum. Danach sollten diese Dinge definitiv nicht mehr gegessen werden.

In vielen ländlichen Gegenden gibt es auch Bauern, die frische Milch und Eier anbieten. Oft können Glasflaschen für einen kleinen Preis erworben werden, in denen du frische Milch selbst abfüllen kannst.

Es gibt viele Wochenmärkte, wo man Gemüse plastikfrei und direkt von regionalen Bauern kaufen kann.

Umweltbewusstes Leben – Tipp #2: umweltfreundliches Shopping

Hast du schonmal den Begriff „Fast Fashion“ gehört? Ähnlich wie beim Fast Food geht es hier um die schnelle Befriedigung von Bedürfnissen ohne echten Mehrwert für dich und die Gesellschaft. Die Kosten für billige Kleidung und andere Konsumgüter tragen die Mitarbeiter in den Fabriken und die Umwelt. Tonnenweise neue Kleidung landet auf dem Müll, weil die Saison vorbei und etwas Neues im Trend ist. Bewusster Konsum ist bei der Frage, „Was kann ich für die Umwelt tun?“ ganz oben auf der Liste.

Beim Shoppen solltest du dir generell die Frage stellen, was brauche ich wirklich? Denn häufig stehst du mit Klamotten an der Kasse, die du schon in ähnlicher Ausführung im Schrank hängen hast. Vielleicht lässt sich dein Lieblingsstück im Schrank auch einfach reparieren, ohne dass du gleich ein neues Teil kaufen musst. Das Einkaufen neuer Kleidung könntest du auch vermeiden, indem du einen Secondhandladen besuchst oder aus alten Pullovern etwas Neues nähst. Zudem kann man, bevor man in die Umkleidekabine geht, einen Blick auf das Etikett werfen und sich die Fragen stellen: Wo wurde das Teil hergestellt? Wurde es auch nachhaltig produziert? Denn viele Unternehmen, wie auch deuter, achten heutzutage verstärkt auf eine nachhaltige und umweltbewusste Produktion.

Die neue deuter UP Serie zum Beispiel versammelt stylische Daypacks aus recycelten Materialien. Die Stoffe bestehen zu 100 % aus recycelten PET Flaschen. Zwischen 35 und 40 PET Flaschen werden für die Herstellung von einem Rucksack verwendet. Damit reduziert deuter deutlich den Verbrauch von Wasser, Energie und Rohöl und gibt Plastikpfandflaschen ein sinnvolles zweites Leben. Zudem tragen alle Modelle der UP Serie das bluesign® PRODUCT Siegel. Das bluesign® System ist der weltweit strengste Standard für Umweltschutz, Arbeitssicherheit und Verbraucherschutz.

Umweltbewusstes Leben – Tipp #3: umweltschonend fortbewegen

Der tägliche Weg zur Arbeit, in die Uni oder zum Einkaufen kann große Auswirkungen auf die Umwelt und vor allem aufs Klima haben. Der dritte Tipp unserer „Was kann ich für die Umwelt tun?-Liste“ ist darum: Lass das Auto doch einfach mal stehen und schwing dich auf dein Fahrrad. Damit schonst du nicht nur die Umwelt, sondern hältst dich gleichzeitig fit. Für längere Strecken bieten sich Zug, Bus oder Tram an. Sollte es gar nicht anders gehen, gründe mit deinen Kolleginnen, Familienmitgliedern oder Freunden Fahrgemeinschaften. Je mehr Personen in einem Auto fahren, desto besser für die Umwelt und eure Geldbeutel.

Wenn es dir vor allem morgens auf dem Weg zur Arbeit schwerfällt, den Autoschlüssel hängen zu lassen, dann versuche dir selbst ein paar kleine Ziele zu setzen, beispielsweise wie oft du pro Woche mit dem Rad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fährst. Oder kaufe dir zur Belohnung etwas Leckeres beim Bäcker 😊.

Du musst ja nicht gleich jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Setze dir kleine Ziele!

Umweltbewusstes Leben – Tipp #4: aufs Fliegen verzichten

Das Flugzeug ist laut Umweltbundesamt die klimaschädlichste Art sich fortzubewegen. Ein kurzes Beispiel: Ein Flug von Deutschland auf die Malediven und zurück (ca. 16.000 km insgesamt) verursacht pro Person über fünf Tonnen CO2. Mit einem Mittelklassewagen fährst du dafür mehr als 25.000 km. Mit der Deutschen Bahn kommst du sogar komplett klimaneutral von A nach B.

Europa hat viel zu bieten. Verschiedene Kulturen, Landschaften und Sehenswürdigkeiten. Und auch das Meer ist von vielen europäischen Ländern aus zu erreichen. Ob in Deutschland, Frankreich, Italien oder Spanien: Hier gibt es nicht nur den Strand zum Entspannen, sondern auch die Berge für tolle Abenteuer. Außerdem verfügt Europa über sichere und komfortable öffentliche Verkehrsmittel und ist auch länderübergreifend gut vernetzt. Im Nachtzug nach Paris, Venedig oder Lissabon ist nicht die schnellste Art der Fortbewegung. Dafür musst du aber nicht zwei Stunden vor Abfahrt am Bahnhof sein, sparst dir die Sicherheitskontrollen und erreichst dein Ziel im Schlaf.

Lässt sich eine Flugreise partout nicht vermeiden, kannst du durch einen zusätzlichen Beitrag zum Flugticket, den sogenannten CO2-Kompensationsdienstleistungen, konkrete Klimaschutzprojekte unterstützen.

Umweltbewusstes Leben – Tipp #5: Warmwasser sparen

Wusstest du, dass der Verbrauch von warmem Wasser nicht nur teuer ist, sondern auch – nach Heizung und Auto – einer der größten Energieverbraucher und CO2-Verursacher im privaten Haushalt ist? Mit einfachen Maßnahmen lassen sich die Kosten für Strom durch Warmwasser senken, die Umwelt schonen und gesundheitliche Anforderungen realisieren.

Unsere 3 Tipps:

  • Lass warmes Wasser nur laufen, wenn es unbedingt notwendig ist. Duschst du länger als zehn Minuten mit warmem Wasser, dann verbrauchst du mehr Wasser als beim Baden.
  • Wer eine Geschirrspülmaschine hat, sollte auf das Vorspülen verzichten. Übrigens spült die Maschine viel sparsamer als der Handwaschgang. Beim Abspülen per Hand solltest du also das Spülbecken volllaufen lassen.
  • Falls du einen neuen Wasserhahn samt Mischbatterie brauchst, dann lass dir doch direkt wassersparende Armaturen einbauen!

Was kann ich für die Umwelt tun? Fazit für ein nachhaltigeres Leben

Haben unsere Tipps dir weitergeholfen? Ein umweltfreundliches Leben hat viele Facetten. Wichtig ist, dass du dir bewusst bist, welche Konsequenzen dein Handeln hat. Vielleicht eignen sich nicht alle Tipps für dein Leben und deinen Alltag. Das ist auch gar nicht schlimm. Schau, welche kleinen Veränderungen du vornehmen kannst, um nachhaltiger zu werden. Gewohnheiten zu ändern braucht immer etwas Geduld, mit der Zeit wirst du merken, dass vieles, auf das du früher nicht verzichten wolltest, plötzlich keinen Verzicht mehr darstellt. Wichtig ist, dass Nachhaltigkeit auch Spaß macht, also sei nicht zu hart zu dir selbst und zu deinen Mitmenschen. Jede Veränderung hin zu einer nachhaltigeren Welt ist wertvoll, so klein und unbedeutend sie auch zuerst scheinen mag.